Sauberes Trinkwasser sichern: Gemeinden und Städte verlangen politische Lösungen
Die Frage der Trinkwasserversorgung und besonders der Umgang mit den als «Ewigkeitschemikalien» bekannten PFAS wird für viele Gemeinden immer mehr zu einer zentralen Herausforderung. Immer wieder werden beim Trinkwasser Grenzwerte erreicht, ohne dass bewährte technische Lösungen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sind es die Gemeinden, die sich am Ende der Vollzugskette wiederfinden, dabei die Verantwortung für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben tragen und deswegen finanziell unter Druck geraten.
Unter dem Titel «Verunreinigtes Trinkwasser: Für eine tatsächliche Anwendung des Verursacherprinzips» haben der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) und der Schweizerische Städteverband (SSV) deshalb am 4. März einen Sessionsanlass der parlamentarischen Gruppe Kommunalpolitik organisiert.
Über mögliche Lösungsansätze und eine wirksame Umsetzung des Verursacherprinzips bei der Finanzierung der Trinkwasserbehandlung diskutierten Katrin Schneeberger, Direktorin des Bundesamts für Umwelt, SSV-Präsident Hanspeter Hilfiker, Stadtpräsident von Aarau, Nationalrätin Martine Docourt, sowie Walther Caleb, Stadtrat von Montreux. Letzter hatte bereits zuvor über die Bewältigung der Folgen einer Triazol-Belastung im Genfersee gesprochen. Eröffnet und beschlossen wurde der Sessionsanlass vom Co-Präsidium der parlamentarischen Gruppe Kommunalpolitik, Ständerätin Marianne Maret und Nationalrat Philipp Kutter.
