Ein Projekt des Schweizerischen Gemeindeverbands.
Un projet de l’Association des Communes Suisses.
Un progetto dell’Associazione dei Comuni Svizzeri.
 

Blogbeiträge

Wenn ein Quartier Heimat gibt, gibt es auch sozialen Halt

Wenn ein Quartier Heimat gibt, gibt es auch sozialen Halt

05.12.2019

Wie gelangt man in einem sozial belasteten Stadtteil zu einem lebendigen Miteinander? Winterthur (ZH) verfolgt einen vernetzten und interdisziplinären Ansatz. Dank diesem begegnet man sich in Töss zunehmend auf Augenhöhe.


So gelingt der Aufbau von Coworking auch auf dem Land

10.10.2019

Welches sind die Erfolgsfaktoren von Coworking Spaces ausserhalb von grossen Städten? Eine Masterarbeit an der HSLU Wirtschaft hat sieben Erfolgsfaktoren für periurbane Coworking Spaces identifiziert.

Mit der Digitalisierung haben sich neue Formen von Arbeit entwickelt. Dazu gehören auch Coworking Spaces. Sie bieten Flexibilität, fördern den Austausch, stärken die Gemeinschaft und entlasten die Verkehrsinfrastruktur. Und sie kurbeln die lokale Wirtschaft an – insbesondere in ländlichen Gebieten.


Wer dem Staat unterworfen ist, muss wählen dürfen

16.09.2019

Das Wahl- und Stimmrecht auf Bundesebene ist in der Schweiz Bestandteil der Staatsbürgerschaft. Für all jene, die nicht von Geburt an darüber verfügen, ist der Zugang zur Staatsbürgerschaft an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Das Wahl- und Stimmrecht von diesen Bedingungen abhängig zu machen, widerspricht der Gleichbehandlung und ist demokratisch defizitär, wie Anna Goppel ausführt.


Zahlen und Fakten zum Wahlrecht für Ausländer

29.08.2019

Beitrag von Andreas Müller & Tobias Schlegel erschienen auf deFacto 

In einer im Herbst 2015 erschienenen Studie hat sich Avenir Suisse mit dem passiven Wahlrecht für Ausländer auf Gemeindeebene befasst, also dem Recht, ohne Schweizer Nationalität in ein kommunales Amt gewählt werden zu können. Ziel der Studie war es, Daten zur Existenz und zur Nutzung des passiven Wahlrechts in der Schweiz zu sammeln und damit eine bestehende Wissenslücke zu schliessen.

Fokus Ausländerpartizipation

14.08.2019

In der Schweiz können alle volljährigen Frauen und Männer mit Schweizer Bürgerrecht an eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Abstimmungen und Wahlen teilnehmen sowie auch ein Referendum bzw. eine Volksinitiative lancieren oder beides unterzeichnen. Volljährige Auslandschweizer und -schweizerinnen können auf eidgenössischer Ebene abstimmen und wählen, aber nur manche Kantone und Gemeinden gewähren ihnen diese Rechte auf kantonaler und kommunaler Ebene. 

Partizipation – ein Hype und seine Folgen

Partizipation – ein Hype und seine Folgen

02.05.2019

Gastbeitrag von Inger Kristine Schjold,  frischer wind

Die informelle Mitwirkung im öffentlichen Raum boomt. Keine Strasse wird verlegt, kein Kinderspielplatz geplant und keine Fusion aufs Tapet gebracht, ohne nicht die Betroffenen in irgendeiner Art und Weise einzubeziehen. Leider kommt dabei aber ab und zu die Qualität zu kurz.


Innovativ? Ja! Und nachhaltig? – die Herausforderung für kommunale Projekte

Innovativ? Ja! Und nachhaltig? – die Herausforderung für kommunale Projekte

08.01.2019

Gastbeitrag von Jacqueline Zimmermann, Projektverantwortliche bei ProJuventute Kanton Bern

Mit Finanzhilfen für innovative Modellvorhaben zu einem bestimmten Thema fördert der Bund Projekte auf lokalen, regionalen und kantonalen Ebenen. Einerseits profitieren Gemeinden mit der Möglichkeit direkt am Projekt teilzunehmen und andererseits könnten Gemeinden die Ergebnisse der abgeschlossenen Projekte nutzen. Im Folgenden wird die Herausforderung von solchen Modellvorhaben beschrieben und aufgezeigt, wie das entwickelte Wissen aus diesen Vorhaben interessierten Kantonen und Gemeinden zugänglich gemacht werden kann.

Stimmbeteiligung – ist weniger manchmal mehr?

Stimmbeteiligung – ist weniger manchmal mehr?

12.11.2018

Gastbeitrag von Thomas Milic (Institut für Politikwissenschaft, UZH)

Im Schnitt nimmt weniger als die Hälfte der Stimmberechtigten an eidgenössischen Urnengängen teil, bei kantonalen und lokalen Abstimmungen liegt die Beteiligungsrate in der Regel noch tiefer. Diese chronisch tiefe Partizipation wurde und wird oftmals wortreich bedauert und sie steht im Gegensatz zum Ideal der sogenannten partizipativen Demokratietheorie: Die Beteiligung aller an Volksentscheiden. Doch nicht alle teilen diese Haltung. Die Verfechter der elitären Demokratietheorie, etwa der Philosoph Joseph Schumpeter, argumentierten, dass es für das Funktionieren einer Demokratie nicht schädlich, sondern im Gegenteil gar förderlich sei, wenn sich bloss eine zahlenmässig geringe, aber hochinformierte Minderheit beteilige. Diese «elitäre» Sichtweise ist gerade in der basisdemokratischen und volksnahen Schweizer Politik wenig populär bzw. kaum jemand wagt es, sich offen zu dieser Sichtweise zu bekennen. Die Reaktionen nach eidgenössischen Urnengängen offenbaren jedoch, dass diese Sichtweise wohl weiter verbreitet ist als es den Anschein macht. Denn nach Abstimmungen argumentiert die unterlegene Seite immer wieder, dass das Elektorat zu wenig gut informiert war oder –im Endeffekt läuft auch dies auf unzureichende Informationen hinaus – bewusst irregeführt wurde. Ab und an wurden gar Wiederholungsabstimmungen gefordert, die den «falschen», weil uninformierten Entscheid korrigieren sollen. Letzteres zeigt, dass man die Legitimität eines Volksentscheids anzweifelt, wenn er auf der Grundlage ungenügender Informationen gefällt wurde.

Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Kontext der Gemeinde: Herausforderungen und Chancen

04.05.2018

Gastbeitrag von Rebecca Mörgen und Prof. Dr. Peter Rieker (Institut für Erziehungswissenschaft, UZH)

Die Fragen der Mitwirkung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen in ihren alltäglichen Handlungskontexten finden in den letzten Jahren zunehmende Beachtung. Dementsprechend wurden in den letzten Jahren auf der Ebene der Gemeinden vermehrt Partizipationsgremien geschaffen, in denen Kinder und Jugendliche demokratische Prozesse kennenlernen, einüben und selbst aktiv mitgestalten sollen.

Das Begegnungszentrum als partizipativer Raum im Bifangquartier in Olten

Das Begegnungszentrum als partizipativer Raum im Bifangquartier in Olten

10.04.2018

Gastbeitrag von Christoph Wüthrich, Zentrumsleiter Cultibo

Das Begegnungszentrum CULTIBO in Olten befindet sich mitten im kulturell durchmischten und lebendigen Bifangquartier. Das im Jahr 2011 gegründete Zentrum stellt von Beginn an eine Plattform für die Quartierbevölkerung dar, auf der sie sich mit eigenen Ideen und Themen einbringen und diese einem breiteren Publikum vorstellen kann.

Ein Wegweiser durch den Partizipations-Dschungel

Ein Wegweiser durch den Partizipations-Dschungel

19.03.2018

Gastbeitrag von Jonas Hirschi, wissenschaftlicher Mitarbeiter Dachverband Schweizer Jugendparlamente

„Die politische Partizipation von Jugendlichen ist wichtig und sollte gefördert werden.“ Dieser zentrale Vorsatz ist in einer stolzen Demokratie wie in der Schweiz oft zu hören. Doch was bedeutet eine Förderung der politischen Partizipation von Jugendlichen genau? Unter diesem Anliegen verstehen alle etwas Anderes und es gibt kaum klare Definitionen und Modelle um das Ziel genau zu erfassen. Dieser Beitrag will etwas Licht ins Dunkel bringen.

 Partizipation bedingt Kommunikation – Kommunikation hingegen bedingt keine Partizipation

Partizipation bedingt Kommunikation – Kommunikation hingegen bedingt keine Partizipation

24.01.2018

Gastbeitrag von Esther Räber-Schönenberger, Kommunikationsspezialistin bei der Stadt St.Gallen

In St.Gallen ging die Gemeinde neue Wege hinsichtlich der WerkStadt Bahnhof Nord, um die Bevölkerung einzubeziehen. Dieses Beispiel zeigt auf schöne Weise, wie Partizipation spielerisch gestaltet werden kann.

Partizipation – das machen wir! Warum eigentlich und wie überhaupt? - Erfolgsfaktoren von partizipativen Planungsprozessen in der Innenentwicklung

Partizipation – das machen wir! Warum eigentlich und wie überhaupt? - Erfolgsfaktoren von partizipativen Planungsprozessen in der Innenentwicklung

25.10.2017

Gastbeitrag von Andrea Meier, Projektleiterin in der Stadt- und Regionalplanung bei EBP Schweiz

Innenentwicklung finden alle gut, aber am besten bei den anderen. Spätestens seit dem neuen Raumplanungsgesetz (RPG) im Jahr 2014 ist das Zeitalter der Innenentwicklung jedoch definitiv angebrochen. Im Zentrum steht nicht mehr die Frage «ob», sondern nur noch «wo» und vor allem «wie» verdichtet wird. Genau darüber gehen die Meinungen aber auseinander. Darum sind angemessene Formen für die Beteiligung der Öffentlichkeit tatsächlich viel wichtiger geworden. Schliesslich geht es doch um die Gestaltung des eigenen Lebensraums – und da wollen und sollen alle mitreden! Es muss nicht immer mit der grossen «Kelle» angerührt werden, Beteiligung ist auch im kleinen Rahmen und pragmatisch möglich.

12.12.2019
 
 
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