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Olympische und paralympische Winterspiele 2038: SGV begrüsst nachhaltigen Ansatz

am 09. März 2026
Lesedauer: ca. 2min

Swiss Olympic und das Internationale Olympische Komitee (IOC) verhandeln derzeit über eine mögliche Austragung der olympischen und paralympischen Winterspiele 2038 in der Schweiz. Das Konzept sieht die Durchführung dezentraler Spiele in allen vier Sprachregionen vor. Dabei sollen bestehende Infrastrukturen genutzt werden, ohne dass neue, fixe Anlagen gebaut werden müssen.

In einem Bundeschbeschluss hat der Bund nun die Eckwerte seitens der öffentlichen Hand definiert. Darin ist u.a. vorgesehen, dass sich der Bund mit maximal 200 Millionen Franken an der Finanzierung der Spiele beteiligt und die Kantone mindestens dieselbe Summe wie der Bund bereitstellen müssen. Der Bund gibt gegenüber dem IOC keine Defizitgarantie ab, während die Veranstalter ihrerseits eine Defizitgarantie im Umfang von 200 Millionen Franken vorweisen können müssen.

Der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) begrüsst diese Vorlage. Der dezentrale Ansatz ist nachhaltig und erlaubt es verschiedenen Regionen und Gemeinden, sich der Weltöffentlichkeit zu präsentieren, mit entsprechend positiven Folgen für den Tourismus. Gemäss den Vorgaben des Bundes bleibt auch das finanzielle Risiko tragbar. Wichtig für den SGV ist indes, dass auch das Vermächtniskonzept Eingang in den Bundesbeschluss findet. Dieses sieht u.a. vor, dass die Durchführung der Spiele zu einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung beitragen sollen und sich der Modal Split im touristischen Verkehr zugunsten des öffentlichen Verkehrs verschieben soll.

Zur Stellungnahme

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