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Studie: Welche Stromlabels sind ökologisch wirklich nachhaltig?

am 09. Juni 2026
Lesedauer: ca. 2min

Die Auswahl an Ökostromlabels ist gross – und für viele Akteure in der Energiebranche, aber auch für Gemeinden und Unternehmen ist es eine Herausforderung, den Überblick zu behalten. Eine aktuelle, unabhängige Vergleichsstudie von EBP analysiert zwölf der wichtigsten internationalen Ökostromlabels anhand eines umfassenden Kriteriensets und gibt damit eine Entscheidungshilfe für die ökologische Strombeschaffung. 

Kernaussagen der Studie:

  • 12 Labels im Vergleich: Bewertet wurden nur Labels mit transparenter, verbindlicher Ökologie, Marktrelevanz, unabhängiger Kontrolle und Trägerschaft.
  • 12 Kriterien: Für die Bewertung wurde ein Kriterienset mit 8 ökologischen Nachhaltigkeitskriterien und 4 übergeordneten Kriterien (z.B. Transparenz, Rückverfolgbarkeit) erarbeitet.
  • Globale Umweltauswirkungen: Viele Labels fördern den Ausbau erneuerbarer Energien, aber nur wenige berücksichtigen die globalen Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus.
  • Fokus: Die Studie legt besonderen Wert auf die Minimierung ökologischer Auswirkungen – denn auch erneuerbare Energien können Zielkonflikte (z.B. punkto Biodiversität) verursachen.
  • Ergebnis: Das Label naturemade star erreicht die höchste Gesamtbewertung, gefolgt von den Labels Bra Miljöval, EKOenergy, naturemade und ok-power.


Zur Studie 
Zusammenfassung der Studie 

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