Nationale Tagung gegen Armut 2026: Was tun gegen Familienarmut und Nichtbezug von Sozialleistungen?
Die Nationale Tagung gegen Armut 2026 widmet sich zwei zentralen Herausforderungen der Armutspolitik: Prävention und Bekämpfung von Familienarmut und Nichtbezug bedarfsabhängiger Sozialleistungen.
Familienarmut beeinträchtigt Entwicklungs- und Zukunftschancen von Kindern – besonders gefährdet sind Einelternhaushalte, Grossfamilien oder Familien mit geringer beruflicher Qualifikation der Eltern. Nichtbezug wiederum betrifft einen bedeutenden Anteil an anspruchsberechtigten Menschen – mit Folgen für ihre soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Situation.
Die Nationale Plattform gegen Armut hat zu diesen beiden Themen Orientierungshilfen erarbeitet, die bestehendes Wissen und erfolgsversprechende Ansätze für die Praxis bündeln.
Im Zentrum der Tagung stehen die beiden Orientierungshilfen. Daran anknüpfend diskutieren Fach- und Erfahrungsexpert:innen in einem Gespräch, wie sich Erkenntnisse in die Praxis übersetzen lassen. In zwei Workshoprunden vertiefen die Teilnehmenden erfolgsversprechende Beispiele gegen Familienarmut und Nichtbezug. In Tischgesprächen bringen sie eigene Praxisfragen ein. Zum Abschluss ordnet eine Tagungsbeobachterin die Erkenntnisse ein.
Die Tagung richtet sich an…
- Fach-, Führungs- und politisch verantwortliche Personen aus Kantonen, Städten und Gemeinden aus den Bereichen Soziale Sicherheit (Sozialversicherungen, Sozialhilfe, Vollzug bedarfsabhängiger Sozialleistungen) sowie Familien-, Kinder- und Jugendpolitik
- In den Themenbereichen tätige zivilgesellschaftliche Organisationen
- Menschen mit Armutserfahrung
Sprachen: Deutsch und Französisch. Simultanübersetzt werden das Plenum, die Workshops nach Bedarf sowie einige der Tischgespräche.
Programmflyer
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen und Anmeldung
