BFH-Kurs: Konflikte navigieren, wenn das Klima kippt
Klimafolgen treffen Gemeinden nicht abstrakt, sondern konkret: als Erdrutsch, Überschwemmung, Versorgungsausfall – und als eskalierende Konflikte auf der nächsten Gemeindeversammlung, im Krisenstab, im Gemeinderat. Die Frage ist nicht ob, sondern wann es passieren wird. Entscheidend wird dann sein, ob die Menschen in Verantwortung die richtigen Antworten finden und handlungsfähig bleiben.
Die szenariobasierte Interventionswerkstatt für Städte, Gemeinden und Kantone, Konfliktprofis und Nachhaltigkeitsakteur*innen setzt genau dort an, wo Druck, Erschöpfung und Polarisierung aufeinandertreffen. Anhand konkreter Krisenszenarien – realistisch, vorstellbar, nah an der Schweizer Realität – werden typische Situationen nachgespielt und ausgewertet: analytisch, gruppendynamisch, emotional. Nicht Wissensvermittlung steht im Zentrum, sondern das direkte Erleben von Dynamiken, die man sonst erst im Ernstfall kennenlernt.
Zielpublikum:
- Akteur*innen aus Städten, Gemeinden und Kantonen: Primär angesprochen werden lokale Akteur*innen, die bereits mit konkreten Desaster-Folgen konfrontiert sind oder sich damit auseinandersetzen wollen (z. B. Hochwasserschutz, Klimaanpassung, Nutzungskonflikte)
- Mediator*innen und Konfliktprofis
- Nachhaltigkeitsakteur*innen
Dauer: Vier Kurstage
26./27./28. Oktober 2026, Zentrum Ranft, Flüeli-Ranft
25. November 2026, Berner Fachhochschule, Bern
Kosten: CHF 990 exkl. Kost und Logis
Weitere Informationen und Anmeldung; Anmeldeschluss ist der 24. September 2026.
